Aktionsbündnis für faire Verlage

Worum geht es eigentlich

Zuschussverlage – Worum geht es eigentlich?

Diese Website beschäftigt sich mit Verlagen, die für eine Veröffentlichung Geld von Autoren verlangen.

Damit sind grundsätzlich ausdrücklich nicht Herausgeber von wissenschaftlichen Fachpublikationen für kleine Expertenkreise, Studenten oder Doktoranten gemeint, sondern Verlage, die Belletristik oder schöngeistige Literatur, Lyrik o.Ä. anbieten.

Belletristische Verlage, die Geld von Autoren verlangen, werden allgemein ganz neutral unter dem Begriff „Zuschussverlage“ zusammengefasst. Manche nennen sich auch „Dienstleistungsverlage“.

Und darum geht es hier.

Ausdrücklich zu betonen ist dabei, dass es nicht darum geht, grundsätzlich alle unterschiedlichen Buchfinanzierungsmodelle nach ihrer moralischen Vertretbarkeit zu beurteilen. Es geht darum, junge und unerfahrene Autoren auf die Problematik dieser Herangehensweise und der Folgen für ihre beabsichtigte und/oder weitere schriftstellerische Tätigkeit aufmerksam zu machen.

Der übliche Ablauf

Als unerfahrener Autor gerät man schnell an den Punkt, an dem man merkt, dass ein Buch noch lange nicht im Buchladen liegt, bloß, weil man es geschrieben hat.

„Wie finde ich einen Verlag“ ist sicherlich eine der am häufigsten gestellten Fragen, und es bedarf einiger Zeit, bis man sich alle nötigen Informationen zusammengesucht hat.

Der übliche Ablauf  ist:

  • Der Autor schreibt das Buch
  • Der Autor schickt das Manuskript an einen Verlag
  • Der Verlag ist interessiert, handelt einen Vertrag mit dem Autor aus
  • Ein Lektor lektoriert das Manuskript, bespricht ggf. Änderungen mit dem Autor
  • Der Autor setzt die Änderungsvorschläge ganz oder zum Teil um
  • Das Manuskript, zurück im Verlag, wird Korrektur gelesen, gesetzt, gedruckt, vertrieben
  • Das fertige Buch liegt im Buchhandel aus und kann endlich gekauft werden

Ohne Frage ist Punkt 3) einer der schwierigsten überhaupt, denn bis ein Verlag gefunden wurde, können Monate oder Jahre vergehen, vielleicht finden man überhaupt keinen.

(Dass hierbei auch ein Agent zwischengeschaltet werden kann, sei einmal außen vor gelassen)

Weil Punkt 3 so schwer ist, haken hier Zuschussverlage ein, die anscheinend händeringend nach Autoren suchen, Prospekte verteilen, das Manuskript sehr schnell als viel versprechend loben, eine Veröffentlichung in Aussicht stellen ... aber dann Geld dafür verlangen.

Beim Schreiben eines Buches mit allem, was man dazu handwerklich wissen muss, helfen einem auch unzählige Bücher zum Thema, Autorenvereinigungen, Seminare, Kurse und Diskussionsforen.

Bei der Suche nach Verlag oder Agent können einem die vielen hervorragenden Nachschlagewerke helfen, mit nützlichen Hinweisen und Verlagsadressen, wie zum Beispiel das

„Handbuch für Autorinnen und Autoren“ aus dem Uschtrin Verlag oder das „Jahrbuch Autoren/Autorinnen“ aus dem Autorenhaus Verlag.

Es ist ein schwieriges Geschäft, nur wenigen gelingt es, einen Fuß in die Tür der großen Verlage zu  bekommen. Aber es gibt dabei in jedem Fall eine einfache Regel:

Der Autor bezahlt an keiner Stelle des gesamten Prozesses für irgendetwas.

Er schießt auch nichts vor, das später abgerechnet würde. Es werden auch keine Honorare vom Autor einbehalten.

Das Gegenteil ist der Fall, es ist immer der Verlag, der zahlt, und der Verlag schießt vor – und das wird später abgerechnet. Bei großen Verlagen gibt es sogar Garantiehonorare, die nicht einmal zurückzahlbar sind, wenn die Verkäufe sie nicht decken!

Geld bezahlen für Lektorat oder Druck?

Geld bezahlen für Lektorat oder Druck?

Lieber Herr XY,

Ich habe heute eine Absage von [ ... ] für mein Manuskript bekommen. Gleichzeitig bot man mir ein Lektorat für knappe XXXXX Euro an, um meinen Text den "strengen Qualitätskriterien des Marktes" anzupassen. Natürlich kommt mir die ganze Angelegenheit etwas seltsam vor. Deshalb bitte ich um einen Ratschlag: Soll ich das Angebot in Betrachtung ziehen oder mich gleich lieber an eine andere Agentur/Verlag wenden?

Besten Gruß,

N.N.


Fragen wie diese erreichen einen als professionellen Autor oder als Vertreter einer Autorenvereinigung häufig. Zum Teil wird man sogar gefragt, ob man Sponsoren empfehlen könne, da ein Autor finanzielle Unterstützung für Lektoratsdienstleistungen oder den Druck usw. suche.

Nun, Sponsoren und Kunstmäzene, gibt es leider nicht in Karteikästen. Und allgemein lässt sich nur immer wieder sagen, dass Verlage niemals Geld von Autoren verlangen. Per Definition übernimmt ein Verlag das gesamte Publikationsrisiko, Geld fließt immer nur in Form von Honoraren vom Verlag zum Autor. Andere Konstellationen gelten als bezahlbare Dienstleistungen aber nicht als verlegerische Tätigkeit.

Bei Agenturen verhält es sich ähnlich: Agenturen verdienen ausschließlich an Provisionen durch erfolgreiche Vermittlungstätigkeit. Bezahlbare Services, wie Lektorat, sind zwar denkbar, gelten aber als Dienstleistungen und nicht als Agenturtätigkeit.

Hier gibt es übrigens ein paar interessante Interviews zum Thema:

 

Allgemeine strenge Qualitätskriterien?

Allgemeine strenge Qualitätskriterien?

Die konkrete Frage, ob ein Autor zum Beispiel Geld zahlen sollte, um sein Manuskript "den strengen Qualitätskriterien des Marktes anzupassen" zu lassen, lässt sich nicht pauschal beantworten.

Vielleicht ist das Manuskript ja tatsächlich so schlecht, dass es in der jetzigen Form nicht vermittelbar ist? Wenn das Manuskript sprachlich mistig und auf einer losen Blattsammlung mit Kaffeeflecken eingereicht daherkommt, wird kein vernünftiger Verlag es akzeptieren. Eine Mindestqualität muss gegeben sein, denn ein Verlag ist kein Recyclingunternehmen.

Es gibt viele Angebote für Autorenseminare und Lektoratsdienste, die allesamt Geld kosten, und möglicherweise können sie dem Autor helfen, das Manuskript zu verbessern. Dies ist natürlich vom Autor, vom Manuskript und vom Lehrer/Dienstleister abhängig. Fragen Sie immer nach Referenzen!

Allerdings: Unabhängig von Rechtschreibung und Grammatik und der Formatierung nach Normseiten ( www.literaturcafe.de/bf.htm ) gibt es in Wahrheit gar keine allgemeinen "strengen Qualitätskriterien", nach denen ein Manuskript pauschal überarbeitet werden könnte!

Es ist eine hoch individuelle Sache. Gutes Schreiben ist eine Frage von Talent, Handwerk und viel Fleiß und Erfahrung, und lässt sich in Teilen erlernen, was für einen Schriftsteller als der viel sinnvollere Weg scheint, als hiermit einen Dienstleister zu beauftragen.

Verleger in Finanznöten?

Verleger in Finanznöten?

Ein traditioneller Verlag ersteht per Vertrag die Rechte für eine Veröffentlichung vom Autor und beteiligt den Autor im Gegenzug am Gewinn, dadurch, dass Provisionen an der verkauften Auflage ausgeschüttet werden. Geld fließt dabei ausschließlich in eine Richtung: Zum Autor.

Und weil der Verlag dafür Geld bezahlt hat, nimmt er erstens nur Manuskripte an, die ihm auch gut verkaufbar erschienen, und zweitens bemüht er sich, das Buch so gut wie möglich zu platzieren, mit Werbung, PR und Vertrieb. Denn sonst macht er ein Minusgeschäft.

Die Vorfinanzierung und das Risiko sind das Nudelholz im Nacken des Verlegers, die Aussicht auf Kostendeckung ist die Karotte an der Angel vor der Nase.
Aber Kostendeckung durch Verkäufe – oder durch Beteiligung des Autors?
Was lässt den Verlag am ehesten aktiv werden? Was verkauft wohl mehr?

Ein Verlag, der den Autor bittet, sich an den Kosten (für Lektorat, Vertrieb, Werbung, Druck, was auch immer) zu beteiligen, macht im Grunde nichts anderes, als eine Ware anzubieten, die er gar nicht besitzt! Ein Verlag, der sich den Gesamtprozess nicht selbst leisten kann, ist ein Dienstleister, der im Auftrag und mit Hilfe der Finanzierung durch den Autor tätig wird. Dabei ist es unerheblich, ob der Verlag erklärt, dass dafür im Gegenzug das Honorar des Autors höher ausfallen würde, in jedem Fall sollen Leistungen vom Autor bezahlt werden.

Umkehr des Verlagsprinzips und Falsche Versprechen?

Umkehr des Verlagsprinzips und Falsche Versprechen?

Dieses Vorgehen widerspricht dem Kodex professioneller Autoren, die nicht bereit sind, für diese Leistungen etwas zu zahlen - im Gegenteil, sie sehen es als Teil ihres Berufes, einen professionellen Text zu schreiben (der durch die Annahme von einem Verlag eine qualitative Auszeichnung bekommt) und als Teil der Aufgabe des Verlages, die Publikationskosten und das Geschäftsrisiko zu tragen.

Das Verlagsprinzip würde umgekehrt, wenn der Autor es wäre, der zur Kasse gebeten wird. Der Autor hat seine Arbeit ja bereits geleistet: Er hat Monate, vielleicht Jahre damit verbracht, einen Text zu verfassen, und muss diese enorme Arbeitszeit und intellektuelle Leistung mit den Erträgen aus dem Verkauf finanzieren. Absurd, wenn er nun auch noch Geld obendrauf zahlen sollte.

Unerfahrenen Autoren und Hobbyschriftstellern, die die Prozesse der Branche nicht kennen, wird von Zuschussverlagen häufig erklärt, dass mehr und mehr auch große Publikumsverlage Autoren an den Publikationskosten (oder Lektorats- oder XY-Kosten) beteiligen würden. Dies ist allerdings definitiv nicht das Fall.

Unerfahrene Autoren werden somit nicht nur inkorrekt informiert, sondern in der Folge von den Kosten überrascht und bisweilen in finanzielle Notstände getrieben - alleine beseelt vom Verlangen, doch endlich veröffentlicht zu werden. Dies ist besonders in solchen Fällen problematisch, von denen das ZDF unter anderem berichtet hat, wo der Eindruck entsteht, dass keine ausreichende Aufklärung durch den Verlag betrieben wurde oder die Autoren falschen Versprechungen gefolgt sind.

Starker Vertrieb und Präsenz im Buchhandel?

Starker Vertrieb und Präsenz im Buchhandel?

Ein weiteres Problem entsteht, wenn die Erwartungen an einen professionellen Vertrieb und an professionelles Marketing nicht erfüllt werden. Tatsächlich werden die Bücher aus Zuschussverlagen oft im regulären Buchhandel nicht akzeptiert und nicht angeboten, sondern nur über Websites oder alternative Vertriebswege. Zwar wird damit geworben, dass die Bücher im Handel „erhältlich“ seien, aber tatsächlich kann man sie lediglich „bestellen“ - falls man von ihnen weiß! Sie liegen aber nicht in den Geschäften aus, und das wäre eigentlich die wichtigste Voraussetzung dafür, dass sie entdeckt, gefunden und bekannt werden.

Es ist kein Geheimnis und auch wenig überraschend, dass der Großteil der Buchkäufe nicht online erfolgt (nur 7,6% des Gesamtumsatzes 2006 – die Zahlen für 2007 sind leider zur Zeit noch nicht verfügbar), und nur 17,6% (ebenfalls 2006) der Umsätze finden über die Verlage direkt statt.

Was ist der Preis?

Was ist der Preis?

Hinzukommt, dass die Kleinauflagen verhältnismäßig kostspielig sind und die Kleinverleger zur frühzeitigen Kostendeckung die Endpreise häufig entsprechend hoch ansetzen. Broschierte Ausgaben, die bei Publikumsverlagen unter 10 Euro gehandelt werden, werden von Kleinverlagen oftmals für 12, 15 oder mehr Euro angeboten. Das ist für Liebhaber akzeptabel, aber ein großes Problem hinsichtlich der Massenakzeptanz und erschwert damit den großen Absatz.

In der Folge fallen dann nicht nur die hohen Produktionszuschuss-Kosten für den Autor an (im Gegensatz zu traditionellen Verlagsverträgen, wo dem Autor gar keine Kosten entstehen), sondern die angestrebten minimalen Verkaufszahlen werden auch nicht erreicht und die Kosten somit nicht gedeckt.

Wie sind die Verkäufe, wo führt es hin?

Wie sind die Verkäufe, wo führt es hin?

Da die Bücher mitunter nie im Handel waren, werden sie am Ende von "Verramschern" auch oft nicht aufgekauft, so dass sie schließlich auch nicht als Restposten z.B. bei Weltbild oder Jokers verkauft werden. Stattdessen bleibt der Autor dann auf den Büchern "sitzen" – falls die gesamte Erstauflage bereits gedruckt wurde. Die verbliebenen Exemplare werden vernichtet oder an die Privatadresse geliefert (falls der Autor sie abkauft!), von wo aus der Autor dann selbst versuchen kann, sie zu selbst verkaufen.

In anderen Fällen wird dem Autor vielleicht versprochen, dass er zwar keinen Zuschuss zu zahlen hätte, dass er sich aber indirekt insofern an den Kosten beteiligen müsse, dass bis zur einer verkauften Auflage von X Exemplaren sein Honorar einbehalten würde.

Auch dies ist natürlich ein Verlustgeschäft, wenn diese Auflage niemals erreicht wird.

Identifizierungsmerkmale?

Identifizierungsmerkmale?

Nicht jeder Zuschussverlag verrät schon im Internetauftritt, dass der Autor für die Veröffentlichung zahlen oder zuzahlen muss.

Ein normaler Verlag lebt allein vom Verkauf von Büchern und Verwertungslizenzen. Er wählt seine Autoren daher sehr sorgfältig aus und der überwiegende Anteil der Kommunikation zwischen Verlag und Autoren besteht in der Ablehnung unaufgefordert eingesandter Manuskripte.

Ein Zuschussverlag, der sein Risiko durch das Geld seiner Autoren deckt, muss weniger sorgfältig sein, und das spiegelt sich im Internetauftritt wieder. Suchen Sie nach einer Seite auf der Webseite, die "Informationen für Autoren" oder "Autoren gesucht" oder "Ihr Buch bei ..." heißt. Eventuell heißt sie noch ganz anders, auf jeden Fall steht da, wie man als Autor bei diesem Verlag zu einer Buchveröffentlichung kommen kann. Man wird aufgefordert, sein Manuskript einzusenden, und dann wird man ein "Angebot" erhalten.

Das ist etwas, das ein Verlag, der alles selbst finanziert, nicht schreiben würde. 

Manchmal findet man auch einen Hinweis, dass die Veröffentlichung kostenfrei sei, dass aber unter Umständen ein kostenpflichtiges Lektorat anfällt, wenn das Manuskript nicht den Maßstäben für eine Veröffentlichung standhält.

Auch Verlage, die in ihren Bedingungen eine Mindestabnahme der Bücher durch den Autor selbst fordern, nutzen den Autor damit als Co-Financier.

Also Augen auf, und lieber ausdrücklich nachfragen.

Goethes Zuschuss?

Goethes Zuschuss?

Immer gern wird erwähnt, wie ruhmreich die „Tradition“ der Zuschüsse durch den Autor sei, schließlich habe selbst Goethe „es getan“, oder Hermann Hesse oder andere.

Dabei steht die Argumentation auf ähnlich tönernen Füßen, wie die Werbung eines Fitness-Studios: „Trainieren Sie hier und werden Sie Gouverneur von Kalifornien“.

Illegitim ist es, von Einzelfällen Regeln abzuleiten. Eher wird sogar anders herum ein Bild daraus: Wäre es ein erfolgreiches Publikationsprinzip, hätte es sich seit den Zeiten Goethes sicherlich durchgesetzt. Und: Auch Goethe selbst hat es nicht fortgeführt.

Von einer „Tradition“ zu reden, ist hier also genauso absurd, wie bei Flugzeugabstürzen der Lufthansa.

Professionelle Autorenkarriere?

Professionelle Autorenkarriere?

Publikationen im Eigendruck (Selbstverlag) oder gar Zuschussverlag werden im professionellen Literaturbetrieb grundsätzlich nicht ernst genommen.

Daher kann eine solche Publikation auch nur schwerlich als Trittstein für eine professionelle Autorenkarriere verwendet werden.

Noch mehr offizielle Stimmen

Noch mehr offizielle Stimmen

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor Zuschussverlagen bzw. Dienstleistern:
http://www.vz-nrw.de/UNIQ120777940115485/link328412A.html

Die Westdeutsche Zeitung (WZ) schreibt am 21. April 2008:
"Ärger: Schriftsteller werden ist teuer
Florian (14) hat ein Buch geschrieben. Ein Verlag will es drucken - wenn 3800 Euro bezahlt werden."

http://www.wz-newsline.de/index.php?redid=225576

Der Spiegel schreibt in seiner Ausgabe 35/2000:
„Mit Herzblut in den Ruin –
Zehntausende deutscher Freizeitautoren scheitern beim Versuch, ihr Manuskript renommierten Verlagen anzudienen. Mit dubiosen Methoden wetteifert eine Schar von Kleinverlegern und Literaturagenten um Gunst und Geld der gekränkten Klientel - und beutet sie oft skrupellos aus“
.
wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html

Das ZDF-Magazin WISO in der Reihe "WISO Ermittelt" (die Wiederholung vom 19.12.2006):
WISO Ermittelt: Teure Veröffentlichungen
www.zdf.de/ZDFmediathek/content/WISO_ermittelt_Teure_Veroeffentlichung/66042

Das Landgericht Stuttgart schreibt unter Az. 17 O 338/06:
„Denn nicht nur in Fachkreisen gilt es als unseriös, einen Zuschussverlag zu betreiben, in welchem die Autoren selbst die Erstellung ihrer eigenen Bücher bezahlen müssen."