Aktionsbündnis für faire Verlage

Printmedien


„Literaturagent“ wegen „gewerbsmäßigen Betrugs“ zu Haftstrafe verurteilt

Zu einem Jahr und zehn Monaten (auf Bewährung) wurde ein in der Branche bekannter und bereits vorbestrafter Literaturagent, der für viel Geld (vermeintliche) Leistungen anbot, verurteilt.

Der Verurteilte kündigt trotz allem auf seiner Website bereits seine nächsten Auftritte auf Buchmessen an.


Fairlag – ein Aktionsbündnis für faire Verlage

2008 haben sich die Autorenverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Aktionsbündnis Fairlag zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie über die Praktiken von Zuschussverlagen aufklären.

Dieser Bericht steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.



Bezahlverlage: Die schönsten Seiten des Schwachsinns

Mit vollmundiger Werbung locken Zuschussverlage Möchtegern-Autoren. Die müssen ordentlich zahlen, wenn sie sich gedruckt sehen wollen. Eine Aktivistengruppe machte die Probe aufs Exempel - und entdeckte eine Branche zwischen Geschäftemacherei und Dada.

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Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor Zuschussverlagen bzw. Dienstleistern

 


Die Westdeutsche Zeitung

Die Westdeutsche Zeitung (WZ)

schreibt am 21. April 2008:
"Ärger: Schriftsteller werden ist teuerFlorian (14) hat ein Buch geschrieben. Ein Verlag will es drucken - wenn 3800 Euro bezahlt werden."

 


Spiegel

DER SPIEGEL

schreibt in seiner Ausgabe 35/2000 („Mit Herzblut in den Ruin – Zehntausende deutscher Freizeitautoren scheitern beim Versuch, ihr Manuskript renommierten Verlagen anzudienen. Mit dubiosen Methoden wetteifert eine Schar von Kleinverlegern und Literaturagenten um Gunst und Geld der gekränkten Klientel - und beutet sie oft skrupellos aus“.):

 


DIE ZEIT: Tausche Sparbuch gegen Buch

Erfahrungsbericht im Online-Magazin von DIE ZEIT 9/2009: Unseriöse Zuschuss-Verlage ködern Neu-Autoren mit Versprechen - und ziehen ihnen das Geld aus der Tasche"


Das Literatur-Café

Welche Verlage und Literaturagenten wir empfehlen


Oberlandesgericht München definiert „Pseudoverlag“

Die Prozesse schwelen seit Jahren, jetzt hat das OLG München Klarheit geschaffen: Ein sich angesprochen gefühltes Unternehmen hat vergeblich versucht, den Begriff "Pseudoverlag" und die Aussage "Üblichweise werden Bücher solcher Unternehmen kaum im Buchhandel angeboten", verbieten zu lassen...

BuchMarkt berichtet


»Ich habe auch schon gehört, dass einem Autor für sein Buch keine Kosten entstehen sollen.«

Manchmal sind wir Don Quichotte. Wir kämpfen gegen Windmühlen und wiederholen wie Gebetsmühlen: Firmen, die von Autoren Geld verlangen, sind keine Verlage im eigentlichen Sinne…


Frankfurter Rundschau 18. Juli 1998:

"Auch Autoren haben ihre Schicksale"
Über Verlage, die sich Bücher von denen finanzieren lassen, die sie schreiben"


 

Im Land der Dichter und Täuscher

aus: Sueddeutsche Zeitung, 06.04.2010

Das Geschäft mit der Eitelkeit: Mit dubiosen Praktiken ködern sogenannte Zuschuss-Verlage literarische Amateure. Dichterruhm zum Selbstkostenpreis.


Literaturagenturen

Viele erfolgreiche Schriftsteller überlassen Literaturagenturen Manuskriptvermittlung und Vertragsverhandlungen. Häufig haben diese Unternehmen erst den Erfolg der Autoren ermöglicht, weil sie Spezialisten dafür sind, Verlagen neues Material und neue Autoren anzubieten. Branchenüblich ist, dass literarische Agenturen auf Erfolgsbasis arbeiten, also erst nach der Vermittlung von Verlagsverträgen Honorare berechnen, die auf Basis der tatsächlich gezahlten Vorschüsse und Tantiemen fließen. Aber auch in dieser Branche gibt es welche, die sich von Autoren bezahlen lassen, nicht anders als bei Verlagen.