Sie sind ein Verlag, was können Sie tun?

Gerade kleinere Verlage „schreien“ förmlich auf, sobald das Thema „Zuschussgeschäft“ genannt wird. Sie fürchten um ihre Existenz, da es nicht wenige Verlage gibt, die einen kleinen Kostenzuschuss von wenigen hundert Euros verlangen, etwa um Werbungskosten für eine Buchveröffentlichung abzudecken. Auch sind die Buchpublikationen zu erwähnen, die aufgrund ihres Forschungsaufwands (vor allem wissenschaftliche Werke oder recherchieraufwändige Historische Romane) von Sponsorengeldern (u.a. Stiftungen) abhängen.

Daher machen die Unterzeichner in der Gemeinsamen Erklärung klar:

Die Unterzeichner betonen, dass nicht jeder Verlag, der mit Zuschüssen publiziert, schon ein Druckkostenzuschussverlag bzw. Selbstzahlerverlag im Sinne der in dieser Erklärung beschriebenen Verlagstätigkeiten ist, und dass es ihnen nicht darum geht, die unterschiedlichen Buchfinanzierungsmodelle auf ihre moralische Vertretbarkeit hin zu überprüfen. Sie sehen es jedoch als ihre Pflicht an, junge und unerfahrene Autoren auf die Problematik der Folgen für ihre beabsichtigte und/oder weitere schriftstellerische Tätigkeit und die breite Öffentlichkeit auf die problematische Qualität der Verlagsprodukte aus Druckkostenzuschuss- bzw. Selbstzahlerverlagen aufmerksam zu machen.

Als Verlag können Sie indes einiges tun, um sich von den sog. „schwarzen Schafen“ der Branche deutlich abzugrenzen:

AdS Autorinnen & Autoren der Schweiz - Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. - IG Autorinnen Autoren - Verband deutscher Schriftsteller (VS) in ver.di